Meine Favoriten

von Nika

Es gibt Bücher und Geschichten, die einem das ganze Leben über begleiten. Welche „stories on paper“ das bei mir sind, möchte ich heute vorstellen.

Unter meiner Liste der Lieblingsbücher gibt es ein paar Romane, die ich seit meiner Kindheit besitze und alle schon öfters gelesen habe, daher stehen diese auf der Liste ganz oben. Als ich sie aus meinem Regal zog, hatte ich sofort wieder Lust, sie alle auf der Stelle noch einmal zu lesen.

DSCN6295Den Anfang macht das wunderschön illustrierte „Geheime Leben der Puppen“ von Ann M. Martin und Laura Godwin: Dieses Buch ist ein Beweis dafür, wie wichtig es mir als Kind war, denn obwohl ich es schon um die 13 Jahre besitze, sieht es trotz zahlreichen Lesens noch aus wie neu. Ich möchte gar nicht so viel über den Inhalt sagen. Kurzum, es geht um Puppen, die nachts zum Leben erwachen und das hat mir als junges Mädchen schon gereicht, um mich zu fesseln. Wer wünscht sich nicht, seine Spielzeuge würden wie in „Toy Story“ zum Leben erwachen und zu einer geheimen Parallelwelt gehören?

Jostein Gaarder gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Seine Geschichten haben immer etwas intelligent Philosophisches und Märchenhaftes an sich, viele kennen ihn wahrscheinlich von „Sofies Welt“. Mit „Das Weihnachtsgeheimnis“ entführt Gaarder die Leser in die Welt kurz vor der Geburt Jesu. Am 1. Dezember erwirbt Joachim einen ganz besonderen Adventskalender, mit dem er jeden Tag ein Stück näher nach Bethlehem kommt, denn hinter den Türen sind kleine Geschichten versteckt. Begleitet wird er dabei von biblischen „Gestalten“. Ich bin nicht religiös, aber dieses Buch konnte mich schon als Kind begeistern, denn Gaarders Schreibstil und sein Einfallsreichtum sind wirklich toll!

„Der rote Schwan“ von Sjoerd Kyper und „Die Türme des Februar“ von Tonke Dragt sind zwei Romane, die regelrecht immer eine Aura des Mystischen umgeben, wenn ich an sie denke, denn beide Bücher sind ganz besondere Fantasygeschichten. Auf die Suche nach dem roten Schwan begibt sich Jakob, denn nur dieser kann seinem kranken Großvater helfen, wieder gesund zu werden. DSCN6299Doch dieser Schwan existiert zunächst nur in der Erinnerung des Großvaters, dazu verfolgen Jakob plötzlich furchteinflößende Karpfenmänner und die Zeit ist stehen geblieben…Die „Türme des Februars“ sind das Erste, was ein Junge in der fremden Welt, in der er erwacht, erblickt. Ohne Erinnerungen und Identität beginnt er ein Tagebuch und begibt sich in die geheimnisvolle Welt rund um die verlassenen zwei Türme, die aus den Dünen aufragen.

„Momo“ habe ich stellvertretend für alle Geschichten von Michael Ende ausgewählt. Sei es „Die unendliche Geschichte“, „Der (Achtung, sehr komplizierter Titel ;)) satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ oder die Geschichten rund um „Jim Knopf und seine Lokomotive“, Michael Ende hat Welten geschaffen, die, obwohl viele sie als Kinderbücher werten, definitiv generationsübergreifend begeistern können. Gerade die „Grauen Herren“ oder die Zerstörung durch das sogenannte „Nichts“ können mir heute noch eine Gänsehaut über den Rücken jagen.

Das waren oder eher sind sie, meine Lieblingsbücher. Natürlich gibt es noch weitere neuere wunderbare Romane, die ich gerne zu einem anderen Zeitpunkt vorstellen möchte, aber dieser Post endet jetzt erst einmal. Ich begebe mich auf die Suche nach neuen Geschichten!

 

 

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